Hackday Niederrhein

Hey, wir machen was mit Daten


Am 9. und 10. April 2016 veranstaltet die Stadt Moers zum zweiten Mal gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung einen zweitägigen Open Data-Hackday in Moers. Das Tolle: Jeder kann mitmachen!

Erfahre mehr

Jetzt geht's in die 2. Runde


Wann

am 9. und 10. April 2016

Sa.: 10 - 20 Uhr
So.: 10 - 17 Uhr

Verhaltensregeln auf dem Hackday / Code of Conduct

Wo

Rathaus in Moers

Rathausplatz 1, 47441 Moers
Ratssaal sowie Besprechungsräume Seelow und Knowsley
Haltestelle "Rathaus", erreichbar über die Linien SB 30, 912, 913, 929 u. Parkplatz Mühlenstraße
Du möchtest mitmachen? Dann trage dich bitte in unserem Organisationspad ein
(Während der Veranstaltung sichern wir die Verpflegung. Wenn du dabei besondere Wünsche hast (vegan, glutenfrei o.a.), schreibe uns bitte eine E-Mail)

Programm / Ablauf?


Samstag, 9. April 2016
10:00 h
Begrüßung und Opening
10:15 h
Mit Open Data und Datenjournalismus kommerziell erfolgreich sein?

Dr. Andreas Hey von Open Data City

Dr. Andreas Hey ist Wirtschaftswissenschaftler und beschäftigt sich u.a. mit Vertriebsmodellen von datenjournalistischen Inhalten.
10:45 h
Impuls 2:
Was macht der Niederrhein mit Daten? Das Code for Niederrhein Lab

Timo Jeske aus Moers

Lead des Code for Niederrhein Lab
11:15 h
Impuls 3:
Open Data kommunal, national und international


Mara Mendes

Open Knowledge Foundation Deutschland
11:30 h
Daten downloaden = Schwerpunkte der Daten sind bereits auf der Website diskutiert und im Etherpad erkennbar
12:00 h
Hacking
13:00 h
Brunch
danach
Hacking
Um 14 Uhr wird auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer zur Veranstaltung stoßen und die Gäste begrüßen.
18:00 h
-
20:00 h
lockeres Get-together mit Getränken und Abendessen.
Wer mag, kann natürlich dabei bis 20 Uhr weiterhacken.
Sonntag, 10. April 2016
10:00 h
Hacking Tag 2
13:00 h
Lunch
danach
Hacking Tag 2
16:00 h
Vorstellung der Ergebnisse
17:00 h
Abschluss und Abschied

Kostenloser Code Workshop für Frauen und Schülerinnen: Rocket Girls


Workshop Rocket Girls

Wir wollen unsere Begeisterung für offene Daten mit Euch teilen. In zwei mal vier Stunden geben wir einen ersten Einblick: Was sind offene Daten und was kann Frau damit anstellen? Danach begleiten wir Euch zum OpenData-Hackday in Moers. Der Workshop ist natürlich kostenlos, aber keinesfalls umsonst! :)

Wer kann mitmachen?

Für den Workshop braucht Ihr keine Vorkenntnisse und Ihr müsst auch nicht 'gut in Mathe' sein.
Eingeladen sind alle interessierten Frauen und Mädchen ab Klasse 10. Jungs können auch mitmachen, sie müssen aber von einem interessierten Mädchen begleitet werden. Wenn die Plätze knapp werden, haben Frauen Vorrang.

Wer hat, bringt bitte einen Laptop mit. Wer keinen hat, schreibt das bitte in die Anmeldung mit rein, sodass wir uns um Leih-Geräte kümmern können.

Ort: Rathaus Moers, Raum 2.067 Besprechungsraum "Ramla"

Geplanter Ablauf:

Freitag, 08. April 2016
17:00 h
-
21:00 h
- Was sind offene Daten
- Einstieg: Command Line
- Erste Datenschritte in Python mit Jupyter Notebook
- First News App mit Python und Flask
Samstag, 09. April 2016
9:00 h
-
13:00 h
- R
- Your first choropleth map with R

Wer leitet den Workshop?

Ennenbach
Patricia Ennenbach

Ich arbeite als freie Journalistin beim WDR in Köln. Seit einigen Jahren interessiere ich mich immer mehr für Technik, Programmieren und Daten - obwohl ich das früher nie von mir gedacht hätte. Seit ca. 1 Jahr bin ich Co-Lead beim Open Knowledge Lab in Köln. Dort treffen sich alle zwei Wochen ProgrammiererInnen, DesignerInnen, JournalistInnen und andere Interessierte und überlegen, wie man aus offenen Daten der Stadt Köln nützliche Anwendungen bauen kann.
So ist zum Beispiel eine Spielplatz-Karte entstanden, ein Baustellen-Warner oder auch ein Programm, das Hunde und Katzen, die in Kölner Tierheimen warten, bei Twitter postet.

Seit Anfang des Jahres bin ich Daten-Fellow bei Correctiv und lerne mit anderen Journalisten aus NRW gemeinsam, Daten zu nutzen, um gute, wichtige Geschichten über NRW zu erzählen. Und ich gebe meine Begeisterung für Daten und fürs Programmieren gerne weiter:
In Köln habe ich zum Beispiel das erste Django Girls Event veranstaltet: 41 Frauen und Mädchen haben dort ihre erste Web-Anwendung programmiert.
Außerdem gebe ich Workshops für Mädchen ab Klasse 8, in denen wir erste Spiele programmieren.

Twitter: @pen1710

Timcke

Marie-Louise Timcke

Ich bin 23 Jahre alt und studiere Datenjournalismus an der TU Dortmund.
Eigentlich war ich nie sonderlich Mathe- oder Computerinteressiert und habe mehr aus Zufall den Studiengang und das Programmieren für mich entdeckt. Nach dem ich an der Uni Grundkenntnisse vermittelt bekommen hatte, fing ich immer öfter auch in meiner Freizeit mit dem coden an und brachte mir dabei selbst neue Kniffe und Techniken bei. Weil das gemeinsam noch viel effizienter ist und auch mehr Spaß macht, habe ich letztes Jahr mit einigen Kommilitonen die Gruppe journocode gegründet.
Bei wöchentlichen Treffen lernen wir von- und miteinander Programmieren, visualisieren Daten und entdecken die Geschichten, die sich hinter Zahlen verstecken können.

Mittlerweile sind wir eine bunte Truppe, in der jeder von den Fähigkeiten und den Ideen der anderen profitiert.
Was wir uns selbst erschließen und lernen geben wir als kostenlose Tutorials auf unserer Website weiter. Besonders wichtig ist mir dabei, dass auch blutige Anfänger den Spaß am Programmieren entdecken können. Journocode.com

Twitter: @datentaeterin

Ab 13:00 Uhr besuchen wir mit allen interessierten Teilnehmerinnen den Hackday in Moers:
Alle Teilnehmerinnen sind herzlich eingeladen, dabei zu bleiben. Wir helfen Euch, ein Team zu finden und unterstützen Euch dabei, gemeinsam mit erfahrenen Entwicklern an diesem Wochenende ein Daten-Projekt zu starten.

Was ist ein Hackday?


Hacking hat spätestens seit den 1980er Jahren mehrere Bedeutungen. Der Ursprung geht auf die Tätigkeit von Tüftlern zurück, die, wie Wau Holland einst sagte, versuchen, einen Weg zu finden, mit einer Kaffeemaschine einen Toast zuzubereiten. Hacker versuchen, die Grenzen des Machbaren zu finden.

Auf einem Hackday kommen also verschiedene Hacker zusammen, ganz egal ob altgedienter IT-Hacker oder Neuling und Alltags-Hacker. Jeder, der kreativ eine Lösung finden möchte, ist eingeladen, gemeinsam mit allen anderen Teilnehmern eine Lösung für eine Problemstellung zu erarbeiten. Diese Problemstellung wird von den Teilnehmern selbst mitgebracht und gemeinsam versucht zu lösen. Ziel ist es dabei, einen gesellschaftlichen Nutzen zu erbringen.

Willkommen sind auch Interessierte, die einfach nur mehr über das Thema Open Data erfahren möchten.

Open Data?


Bei offenen Daten geht es im Kern um die Bereitstellung von Daten des öffentlichen Sektors, die von Politik und Verwaltung im Interesse der Allgemeinheit mit einer Nutzungslizenz zur weiteren freien Nutzung, zur Weiterverbreitung und zur Weiterverwendung zugänglich gemacht werden. Nutzen können diese Privatpersonen, Institutionen und Unternehmen. Ausgenommen hiervon sind personenbezogene Daten sowie Daten, die anderweitig schutzwürdig sind. Grob gesagt öffnen die Verwaltungen dazu ihre Aktenschränke und Schubladen und stellen der Öffentlichkeit Daten wie etwa Haushaltsdaten, Verkehrsdaten, Geodaten etc. zur Verfügung. Bisher aber stehen diese Daten kaum zur Verfügung, schon gar nicht in mensch- und maschinenlesbarer Art – ein neuer Weg, wenn Verwaltungen Daten jetzt mehr und mehr öffnen. Die Idee dabei ist, dass offene Daten Transparenz und auch Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft fördern. Übrigens ist das nicht allein ein kommunaler Weg, die Öffnung findet auch auf Bundes- und Landesebenen statt.

Die Stadt Moers und andere Kommunen veröffentlichen Daten auf www.offenesdatenportal.de

2015 war auch das Open.NRW-Portal des Landes gestartet, in dem viele interessante Daten bereitgestellt werden, mit denen man natürlich auch bei unserem Hackday arbeiten konnte.

Haben wir noch Fragen offen gelassen?


Wenn Du Fragen oder Anregungen haben solltest, dann schreibe uns doch einfach eine E-Mail. :)